Sonntag, 8. Februar 2015

Motivationstipps

1. Stolz und Zufriedenheit nach dem Training

Ich habe es geschafft! Du kannst auf dich stolz sein, wenn du nach einem erfolgreichen Training das Gefühl hast, dass du heute etwas Sinnvolles und Produktives für dich und deinen Körper getan hast. Dieses Gefühl der inneren Zufriedenheit schafft in dir neues Selbstbewusstsein für das kommende Training. Der Erfolg, dass du bestimmte Trainingsziele erreicht hast, macht dir deutlich, was du in deinem Leben alles schaffen kannst. Diese Art der positiven mentalen Programmierung nach einem Training gibt dir Kraft und neue Motivation für die kommenden Trainingseinheiten.

2. "Die Zeit für mich"

Viele Athleten und Freizeitsportler sind sich oft nicht bewusst, dass ein individuelles Workout ein wichtiger persönlicher Zeitfaktor ist. Ein Workoutist ein idealer Tagesablauf, indem du dich von allen Stresssituationen und privaten Problemen befreien kannst. Ein konzentriertes Training ist wie Meditation in der Bewegung und befreit kurzfristig von privaten oder beruflichen Problemen. Diese Zeit, in der du dein Workout absolvierst, gehört dir alleine. Weder Familie, Partner oder Job können dich bei deinem Training beeinflussen.

3. Befreie dich von einem schlechten Gewissen

Willst du dir wieder das schlechte Gewissen einreden, wenn du heute nicht trainiert hast? Viele Athleten reden sich unsinnige Schuldgefühle ein, wenn sie ihr Training nicht absolviert haben. Diese negative Programmierung kann sogar so weit gehen, dass du jegliche Motivation für die kommenden Trainingseinheiten gänzlich verlierst. Vermeide diese mentalen Negationen. indem du motiviert dein persönliches Trainingsprogramm absolvierst.

4. Belohne dich selbst

Allein der Blick in den Spiegel, wenn du siehst, wie sich dein Körper positiv verändert Dank deines harten Trainings, sollte Belohnung genug sein. Motivation kann sich aber auch in physischen Belohnungen ausdrücken. Diese müssen aber nicht unbedingt teuer sein. Schon ein Lieblingsbuch oder neue Schuhe können als Belohnung für das Erreichen eines Trainingszieles wahre Wunder bewirken. Vergiss deshalb nie, dir immer wieder neue Ziele zu setzen, die an bestimmte Belohnungen als Motivation geknüpft sind.

5. Entziehe dich deinem Alltagsstress

Bist du von einem langen Tag im Büro gestresst? Oder hat dich ein Kunde genervt? Stress ist heute ein Auslöser für viele Krankheiten geworden. Unsere Gesellschaft will erfolgreiche Menschen und keine Versager. Schon alleine diese Wertvorgabe löst in vielen Menschen erheblichen Stress aus. Besser als Zigaretten und Alkohol ist für dich ein effektives Workout, das dich zufrieden macht und von deinem persönlichen Stress befreien wird.

6. Zieh die alten Klamotten wieder an

Warum ziehst du eigentlich nicht mehr deine Lieblingsjeans an? Weil sie nicht mehr passen, da du zu fett geworden bist? Alleine schon dieser Gedanke müsste dir die Motivation für jedes neue Workout geben. Stell dir vor, wie stolz du bist, wenn du wieder wie vor zehn Jahren all deine geliebten Anzüge, Blusen, Hemden oder Hosen tragen kannst. Gerade weil du früher schlank warst, kannst du dies jederzeit wieder werden. Ein regelmäßiges Workout ist hierfür die ideale Wunderwaffe.


7. Finde den richtigen Trainingspartner

Ein Trainingspartner kann sowohl motivierend wie auch hemmend auf deinen sportlichen Erfolg einwirken. Wichtig ist besonders, dass dein Partner dich nicht von deinen sportlichen Zielen abhält. Ideal ist der Trainingspartner, wenn er dich zu höheren und besseren Leistungen anspornen kann, oder deine Technik kontrolliert und verbessert. Dies sind Vorgänge, die du meistens nicht selbst kontrollieren kannst. Achte darauf, dass der Trainingspartner genügend Erfahrung besitzt und nicht zu viel Druck auf dich ausübt.


8. Nutze einen erfahrenen Trainer

Wenn du wirklich markante Leistungen in deiner Sportart erzielen willst, solltest du auf die Unterstützung eines kompetenten Trainers nicht verzichten. Dieser kann dir mit seiner Erfahrung und seinem Wissen eine wertvolle Hilfe für das Erreichen deiner sportlichen Ziele sein. Der Trainer kennt sofort deine individuellen Stärken und Schwächen und besitzt die Sensibilität, dich effektiv zu motivieren. Ein gemeinsames Training mit dem Trainer führt auch dazu, dass du erst gar nicht über das Aussetzen einer Trainingseinheit nachdenkst.

9. Führe ein Trainingsjournal

Wenn du deine Trainingsziele und Erfolge schriftlich in einem Trainingsjournal festhältst, wirst du schnell bemerken, dass du schneller deine angestrebten Ziele erreichen kannst. Das systematische Notieren der einzelnen Trainingseinheiten und die dazugehörigen Resultate machen dich schriftlich auf deine Erfolge aufmerksam, was ein erheblicher Motivationsschub für das kommende Training bedeuten kann.


http://www.fitnessmagnet.com/Artikel/tabid/217/Fitness/View/Fitnessartikel/1205/10-Motivationstipps-fur-das-Workout.aspx

Montag, 2. Februar 2015

Milch- gut oder schlecht?

Was sagen die "Fachleute" dazu?
Selbst Fachleute, wie Dr. Pudel, ehemals Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, empfehlen die tägliche Zufuhr von Milch und Milchprodukten als unverzichtbare Maßnahme zur Vermeidung von Mangelerscheinungen.Der Verbraucherdienst AID geht sogar so weit zu behaupten, dass ohne den täglichen Verzehr von Milch und Milcherzeugnissen der Bedarf an Calcium nicht zu decken ist.
Weiter schreiben sie: Milch macht die Knochen stark!
Milch und Milchprodukte liefern viel hochwertiges Protein, Calcium, Kalium, Magnesium, Jod und verschiedene Vitamine.
Enzymreiches Lebensmittel oder totes Nahrungsmittel:
Die meisten Milchprodukte kommen heute pasteurisiert oder gar ultrahocherhitzt (H-Milch) in den Handel. Selbst die viel gepriesene Frischmilch ist pasteurisiert, um vermeintlich gesundheitsschädliche Keime abzutöten. Sie ist also kein frisches, enzymatisch aktives Lebensmittel mehr, sondern zu einem toten Nahrungsmittel degeneriert.Durch das Erhitzen der Milch während des Pasteurisierungsverfahrens werden die vorhandenen Enzyme vollständig zerstört. Auch einige hitzeempfindliche Vitamine gehen während dieses Prozesses verloren. Ausnahme Rohmilch!
Milch zeigt hohes Allergiepotential:
Die Kuhmilch ist als Muttermilch für das Kalb gedacht und auf dessen Bedürfnisse abgestimmt. Milch dient im Tierreich ausschließlich der Aufzucht arteigener Nachkommen. Aus diesem Grund sollten besonders Kinder ohne Kuhmilch ernährt werden, da das artfremde Eiweiß die Hauptursache für Neurodermitis und für Allergien im Säuglingsalter darstellt.

Milch ist stark schleimbildend:
Milchprodukte wirken von allen Nahrungsmitteln am stärksten Schleim bildend. Dadurch kann es zu vermehrter Anfälligkeit für Atemwegserkrankungen kommen. Aber auch unser wichtigstes Immunorgan, der Magen-Darmtrakt verschleimt, so dass die Nährstoffe aus der Nahrung nicht mehr optimal ausgewertet werden können. Ein Nährstoffdefizit kann die Folge sein.Der hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren in der Milch hat einen negativen Einfluss auf den Stoffwechsel. Ein regelmäßiger Verzehr von Milchprodukten kann letztlich auch zur Arterienverengung führen und somit zum Herzinfarkt beitragen.
Alternative Milchprodukte:
Sehr gute Calciumlieferanten mit einem ausgewogenen Calcium-Phosphor-Verhältnis sind pflanzliche Milcharten:
  •          Getreidemilch: Hafermilch, Reismilch, Sojamilch
  •         Nussmilch: Mandelmilch, Haselnussmilch, Kübiskernmilch
  •         Sesammilch


Im Endeffekt muss jeder selbst auf seinen Körper hören und sich eine eigene Meinung über die Auswirkungen von Milch machen. Man sollte natürlich nicht aus lauter Panik vor unliebsamen Gesundheitsstörungen rigoros jedem Milchprodukt ängstlich aus dem Weg gehen. Ab und zu mal einen Bio-Naturjoghurt ohne den zugesetzten Fruchtmix mit den vielen künstlichen Zusatzstoffen, oder auch ein Stückchen Käse zu essen, das verkraftet ein einigermaßen gesunder Körper ohne weiteres.

Meine Erfahrungen:
Durch meine eigene Erfahrung kann ich sagen, dass mein eingeschränkter Milchkonsum durchaus seine Vorteile hat. Ich verspüre keine Verschleimung im Hals mehr, meine Laufleistungen haben sich erheblich verbessert und ich fühle mich weniger aufgebläht. Durch den täglichen Milchkonsum werden einem die möglichen negativen Auswirkungen nicht auffallen, deshalb empfehle ich 1 bis 2 Wochen Milch aus dem Ernährungsplan zu streichen und beim nächsten Verzehr genau auf seinen Körper zu hören.


Lesen Sie mehr unter: 
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/milch-ungesund-ia.html#ixzz3IEekyhcl

Samstag, 31. Januar 2015

Low Carb Diät

Low Carb bedeutet wenig Kohlenhydrate und bezeichnet eine Diätform,  die den Nährstoff Kohlenhydrat so wenig wie möglich in den Mahlzeiten berücksichtigt. Sie besteht hautsächlich aus den Nährstoffen Protein und Fett. 

Was sind Kohlenhydrate?
Aus Kohlenhydraten bildet der Körper die sogenannte Glukose, was als wichtige Energiequelle für Gehirn, Muskeln und das Nervensystem dient. Glukose besteht aus kurzen Kohlestoffketten, die über die Nahrung aufgenommen werden. Müdigkeit, Leistungsabfall und Konzentrationsschwäche sind die typischen Erkennungsmerkmale, wenn der Körper zu wenig Glukose gespeichert hat. Ein- und zweikettige Kohlenhydrate werden schneller in Glukose umgewandelt als dreikettige Kohlenhydrate. Trauben- oder Rohrzucker erzeugen ein schnelles Ansteigen des Blutzuckerspiegels, was dazu führt, dass die Bauchspeicheldrüse verstärkt das Hormon Insulin ausschütten muss. Insulin sorgt dafür, dass die Aufnahme des Zuckers für die Verbrennung in den Körperzellen ermöglicht wird. Lange Kohlenwasserstoffketten wie zum Beispiel Fettmoleküle besitzen mehr Energie (Kalorien pro Gramm), was bedeutet, dass der Körper wesentlich länger benötigt, bis das Fettmolekül in eine für den Organismus verwertbare Form umgewandelt werden kann. 

Wie funktioniert eine Low Carb Diät?
Die Theorie einer Low Carb Ernährung besteht darin, dass der Körper die aufgenommenen Kohlenhydrate in Zucker umwandelt, was den Blutzuckerspiegel danach erheblich ansteigen lässt. Damit dieser dann wieder gesenkt werden kann, produziert der Körper das Hormon Insulin. Insulin hemmt aber auch gleichzeitig die Fettverbrennung und erzeugt ein Hungergefühl im Gehirn, sodass langfristig gesehen die Kalorienaufnahme eher ansteigt als gesenkt wird. Wenn die Ernährung also auf kohlenhydratarme Mahlzeiten umgestellt wird, so kann der Körper mehr Fett verbrennen. Kohlenhydrate sind besonders in Glucose, Fructose und sämtliche Zuckerarten enthalten. Bei der Low Carb Diät wird die geringe Kohlenhydrataufnahme durch eine erhöhte Fett und Proteinaufnahme ausgeglichen. Eine Low Carb Diät versucht deshalb die Insulin-Ausschüttung so gering wie möglich zu halten, damit der Körper auf die Fettreserven zurückgreifen muss.

Welche Nahrungsmittel sind bei einer Low Carb Diät erlaubt?
Low Carb basiert auf einer kohlenhydratarmen Ernährung. Die Umsetzung dieser Ernährungsform ist nicht so einfach, da fast in allen Speisen und Lebensmitteln der Nährstoff Kohlenhydrat enthalten ist. Der Nährstoff Kohlenhydrat ist zwar für den Organismus wichtig, trotzdem kann bei einer Diät auf bestimmte Kohlenhydrate problemlos verzichtet werden. Ein kompletter Verzicht wie zum Beispiel das No-Carb-Prinzip sollte aber unbedingt vermieden werden, da es gesundheitliche Schäden hervorrufen kann. Ernährungswissenschaftler empfehlen pro Tag die Einnahme von etwa 5 bis 6 Gramm Kohlenhydrate pro Körpergewicht. Erlaubt sind in einer Low Carb Ernährung Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, Milchprodukte, Eier, Öl, Essig, und Nüsse. Nicht erlaubt sind paniertes Fleisch, Leber, mariniertes Fleisch, Muscheln, Reis, Kartoffeln, Pasta, Pommes, Mais, Karotten, Erbsen, Bohnen, Rote Beete, Bananen, Mangos, Feigen, Kirschen, Trauben, Datteln, Kuhmilch, Joghurt, Sonnenblumen-Öl, Ketchup, Fruchtsäfte, Softdrinks, Margarine und Müsli. Auch bestimmte Innereien wie zum Beispiel Leber bestehen aus Kohlenhydraten. Gerade Fertiggerichte mit Fleisch beinhalten häufig große Mengen an Zucker. Fertiggerichte sind deshalb in einer Low Carb Diät tabu. Bei Joghurt ist der Kohlenhydrat-Gehalt oft nicht auf einen Blick auf der Packung festzustellen, da dem Joghurt viele Zusatzstoffe zugefügt werden. Oft wird Milchpulver verwendet, um Joghurt anzudicken. Milchpulver besteht aber wieder aus Laktose, was bedeutet, dass Joghurt automatisch einen hohen Kohlenhydratanteil erhält. Joghurt sollte deshalb in einer Low Carb Diät vermieden werden.

Fazit
Eine proteinreiche Ernährung sättigt anhaltender und sorgt für einen niedrigen Blutzuckerspiegel, was bedeutet, dass Heißhungerattacken vermieden werden können. Zusätzlich benötigt der Stoffwechsel für die Verarbeitung und Umwandlung von Protein erheblich mehr Energie, was wieder die Fettverbrennung fördert. Auch die Bewegung spielt bei einer Low CarbDiät eine wesentliche Rolle. Trotzdem hat eine Studie an Mäusen belegt, dass eine kohlenhydratarme Ernährung die Fettablagerungen in den Arterien steigern kann und somit ein erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko ausgelöst werden kann. Meiner Meinung nach sollte man die Low-Carb Ernährungsform nicht dauerhaft durchziehen, da sie den wichtigen Nährstoff Kohlenhydrate fast vollständig vermeidet. Kohlenhydrate gehören zu einer gesunden Ernährung genauso dazu wie Fett und Protein. Eine ausgewogene Ernährung mit Proteinen, Fett und Kohlenhydraten ist sehr wichtig, da speziell neben einem Training alle 3 Komponenten benötigt werden. Wenn man schon Kohlenhydrate reduzieren möchte, dann sollte man sie eher nach dem Training konsumieren und nicht spät am Abend, wenn man danach keine körperliche Betätigung mehr macht, da sich die aufgenommene Energie dann auf die Hüften legt. Low Carb hat sicher den Vorteil einer schnellen Gewichtsabnahme, aber langfristig wird sich das Fehlen von Kohlenhydraten im Organismus gesundheitlich bemerkbar machen. Es gibt keine Diät die wirkt, sonst hätten alle Menschen ihr Traumgewicht. Wichtig ist eine Ernährungsumstellung, in der man sich dauerhaft gesund ernährt, um abzunehmen oder sein Gewicht halten zu können. Diese Umstellung sollte auch Cheatmeals beinhalten, da man sich dadurch auch mal was gönnen kann und diese einen positiven Einfluss auf den Stoffwechsel haben.

Montag, 26. Januar 2015

Gesunder Apfelkuchen

Zutaten:

22 dag Dinkelvollkornmehl
180 g brauner Rohrzucker
180 ml Olivenöl/ Rapsöl
1 Packung Backpulver
Abgerieben Schale einer halben Orange oder Zitrone
4 Eier
4 Äpfel

Zubereitung:

Äpfel schälen, Gehäuse entfernen und vierteln. Form einfetten und mit geriebenen Mandeln ausstreuen. 4 Eier und Zucker schaumig rühren, Zitronenabrieb und Öl dazumischen. Mehl und Backpulver vermengen und unterheben. Äpfel in die Form geben und den Teig darauffüllen. Im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad ca. 50 Minuten backen.


Freitag, 23. Januar 2015

Reisnudeln mit Shrimps und Tomaten


1.) Wasser erhitzen bis es kocht, dann ausschalten, die Nudeln dazugeben und ca. 5 Minuten ziehen lassen.
2.) Shrimps und Tomaten in einer Pfanne mit Öl anbraten.
3.) Mit Pfeffer und Kräutern würzen.
4.) Nudeln dazugeben und anrichten.
Guten Appetit! :)


Mittwoch, 21. Januar 2015

Info: Verspannungen

Verspannungen im Nacken können zu Kopfschmerzen sowie Schwindel führen. Ein intensives Nackentraining stärkt und dehnt die Muskulatur und löst somit Verspannungen!

Montag, 19. Januar 2015

Zucker- das süße Gift

Zucker macht dick und krank. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Trotzdem isst jeder Deutsche durchschnittlich 35 Kilo Zucker im Jahr, denn er ist tückisch: Er macht uns glücklich und unter Umständen abhängig. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob wir weißen Industriezucker, Fruchtzucker oder Traubenzucker essen.
Woher kommt die Lust auf Süßes?
Der Wunsch nach Süßem liegt uns im Blut, denn für unsere Vorfahren galt Süße als wichtiger Indikator dafür, dass ein Nahrungsmittel weder unreif noch giftig war. Heute ist uns der Wunsch nach Süßem in die Wiege gelegt: Der süßen Muttermilch folgt in vielen Fällen süßer Brei mit Vanille-Geschmack und reichlich Zucker sowie fruchtige Riegel, gezuckerte Tees und Kekse.
Kein Wunder also, dass die meisten Menschen auf Zucker nicht verzichten. Selbst wenn man sich gesünder ernähren und weniger Zucker essen will, hat man es nicht leicht: Versteckten Zucker in Müsli, Joghurt, Fertiggerichten oder Ketchup muss man erst einmal aufspüren.
Wie ungesund ist Zucker wirklich?
Der Körper braucht zum Funktionieren Kraftstoff. Dabei spielen Glukose und Kohlehydrate (vom Körper zu Zucker zerlegt) eine wichtige Rolle. Vor allen Dingen das Hirn benötigt Glukose. Wer sich ausgewogen ernährt, gibt dem Körper mehr Treibstoff als er braucht. Zusätzlichen Zucker benötigt er definitiv nicht. Dies gilt auch nicht, um aus dem Mittagstief heraus zu kommen.
Studien der Universität von Kalifornien in Los Angeles belegen: Zu viel Zucker beeinträchtigt das Erinnerungsvermögen und dämpft die Leistungsfähigkeit. Aus evolutionärer Sicht ergibt das durchaus Sinn. Das Hirn interpretiert Glukose als ausreichende Versorgung mit Nahrung. Eine gute Gelegenheit, auf Pause zu schalten.
Diabetes, Krebs, Herzinfarkt:
Neben diesen harmlosen Folgen bringt übermäßiger Zuckerkonsum je nach Konstitution schwerwiegendere Folgen mit sich. Er ist mitursächlich für verschiedene Krankheiten. Dazu zählen Herzerkrankungen, Adipositas (Fettleibigkeit), Krebs und Diabetes Typ 2.
In keinem Fall ist der Zucker allein der Auslöser für die Erkrankung. Er trägt lediglich mit dazu bei. So sorgt ein Zuviel an Zucker in Kombination mit zu wenig Bewegung und falscher Ernährung für Übergewicht. Dieser falsche Lebensstil beeinträchtigt den Stoffwechsel, hemmt den Fettabbau, fördert die Erhöhung des Harnsäurespiegels und trägt letztlich zur Entstehung von Diabetes Typ 2 bei. In der Wissenschaft ist länger bekannt, dass Krebszellen vier bis fünf Mal so viel Energie zum Wachsen brauchen wie normale Zellen. Zucker ist dementsprechend die ideale Nahrung für Tumorzellen. Er ist nicht der Auslöser für die Erkrankung, begünstigt aber ihre Entstehung. Zucker sorgt bei regelmäßigem Konsum darüber hinaus für erhöhte Blutfettwerte, die das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich ansteigen lassen.
Ein Leben ohne Zucker?
Gesünder ernähren, weniger Zucker essen: Das ist ein Wunsch vieler Menschen. Funktioniert das? Ganz ohne Zucker geht es nicht. Muss es auch nicht, denn lediglich der übermäßige Konsum schadet dem Körper nachhaltig. Wer sich bemüht, versteckten Zucker zu vermeiden, tut sich viel Gutes. Müsliriegel, Fertigprodukte, süße Getränke oder Joghurt zum Beispiel streicht man im besten Fall vom Speiseplan. Man sollte auf Naturjoghurt zurückgreifen und das mit frischem Obst verfeinern. Mischt das Müsli selbst, denn einige Frühstücksflocken bestehen zu 40 Prozent aus Zucker!
Gegen Heißhunger-Attacken hilft Obst. Das enthält eine Menge Fruchtzucker, ist aber gesünder als ein Keks oder ein Schoko-Riegel. So eine Umgewöhnung dauert einige Wochen, in denen man aktiv darauf achten sollte, weniger Zucker zu essen. Danach geht es von allein.
Einfachzucker Fruktose:
Der im Obst enthaltene Fruchtzucker Fruktose ist ebenfalls ein Einfachzucker. Sollte man auf Obst verzichten, um diesen Zucker zu vermeiden? Nein, das braucht man nicht. Er ist lediglich in geringen Mengen im Obst enthalten. Darüber hinaus wirkt er zusammen mit allen anderen Vitalstoffen und für seinen Abbau braucht der Körper kein Insulin. Es entstehen keine Blutzuckerspitzen.


http://www.fid-gesundheitswissen.de/ernaehrung/zucker-das-suesse-gift/